Am Dienstagabend wurden die neusten Sicherheitsupdates für 7, 8.1 und 10 veröffentlicht.

Die aktuellen Versionen von Win 10 schlüsseln sich nach der Installation wie folgt auf:

  • Windows 10 (Version 1703)
    • 15063.483
  • Windows 10 (Version 1607)
    • 14393.1480
  • Windows 10 (Version 1511)
    • 10586.1007
  • Windows 10 (Version 1507)
    • 10240.17488
Information:
Ob das aktuellste Build schon installiert wurde kann man ganz leicht feststellen.
Drücken Sie einfach die Windowstaste auf der Tastatur und tippen Folgendes
ein: "winver", abschließend bestätigen Sie mit der Entertaste.
Alternativ können Sie auch diese Datei downloaden und ausführen: winver.bat
 
Bei Windows 7 gilt nach wie vor der Hinweis darauf zu achten, dass die Updates korrekt
durchgeführt werden! Siehe Information vom 14.01.2017!
 
Ausnahmen
Für Windows 10 Version 1507 ist der Updatesupport zum Mai 2017 definitiv ausgelaufen,
Patches gibt es dennoch weiterhin - mir ist aktuell nicht bekannt warum.

Heiter weiter...

Unter diesem Motto könnte man die Ankündigung von Microsoft verstehen.

092017 FallCreatorsUpdate

Das nächste Update ist somit für den September 2017 angedacht und wird
das im März veröffentlichte "Creators Update" um einige Funktionen erweitern.

Lassen wir uns überraschen...

 

Seit ein paar Tagen sprechen die Medien von WannaCrypt 2.0 namens Petya.
Die Ransomware ändert das Startverhalten des eigenen Systems um Daten zu verschlüsseln
und fordert abschließend 300 Dollar in Bitcoins.

Petya ist allerdings mehr oder minder nutzlos, da Microsoft bereits im April die entsprechende
Sicherheitslücke gestopft hat. Diese wird nun ausgenutzt, wovon somit wieder vornehmlich
Systeme betroffen sind, deren Besitzer die automatischen Updates deaktiviert hat.

So zeigt sich erneut wie wichtig es ist die eigenen Systeme am aktuellsten Stand zu halten.

Am Dienstagabend wurden die neusten Sicherheitsupdates für 7, 8.1 und 10 veröffentlicht.
Pünktlich um 19 Uhr startete die Verteilung der umfangreichen Aktualisierungen.

Die aktuellen Versionen von Win 10 schlüsseln sich nach der Installation wie folgt auf:

  • Windows 10 (Version 1703)
    • 15063.413
  • Windows 10 (Version 1607)
    • 14393.1358
  • Windows 10 (Version 1511)
    • 10586.962
  • Windows 10 (Version 1507)
    • 10240.17443
Information:
Ob das aktuellste Build schon installiert wurde kann man ganz leicht feststellen.
Drücken Sie einfach die Windowstaste auf der Tastatur und tippen Folgendes
ein: "winver", abschließend bestätigen Sie mit der Entertaste.
Alternativ können Sie auch diese Datei downloaden und ausführen: winver.bat
 
Bei Windows 7 gilt nach wie vor der Hinweis darauf zu achten, dass die Updates korrekt
durchgeführt werden! Siehe Information vom 14.01.2017!
 
Ausnahmen
Für Windows 10 in Version 1507 gab es diesen Monat auch noch mal eine Aktualisierung,
vermutlich hängt dies mit der erneuten Ausnahme für XP und der erstmaligen Ausnahme für
Vista zusammen. Der Updatesupport für diese Version ist zum Mai 2017 definitiv ausgelaufen.
 
Wie erwähnt sind auch XP, Vista und 8 (nicht 8.1) noch mal mit ein paar Updates versorgt worden,
Microsoft reagiert damit auf den veröffentlichten NSA-Baukasten und stopft auch bei den alten
Systemen bislang unbekannte Lücken.
Diese Updates müssen manuell heruntergeladen und installiert werden: Microsoft-Download

Update 3 - 2017-06-21

Mit dem Patchday für Juni wurde das Problem wieder behoben, sollte dennoch klemmen hilft es den Index neu erstellen zu lassen.
Dazu wie in der Fehlerbehebung geschrieben in die Indexoptionen, dort dann über "Erweitert" den Knopf "Neu erstellen" nutzen. :)

Update 2 - 2017-05-28

Lang hat es nicht gedauert, das Indizierungsproblem ist wieder da.
Mit Version 1703 (Build 8067.2115) funktioniert die Suche erneut nicht. Der Workaround s.u. muss erneut angewendet werden.

Zudem gibt es seit einigen Wochen ein Problem mit der Navigationsleiste in Outlook, hier kann es passieren, dass die Ordnernamen
verschwinden und erst beim Überfahren mit der Maus wieder sichtbar werden. Alternativ hilft dabei ein Neustart von Outlook.

Die Probleme sind nicht gravierend, aber sehr nervig, hoffen wir mal, dass Microsoft künftig wieder mehr Zeit in die Qualitätskontrolle steckt
und vor allem bereits behobene Fehler nicht erneut einbaut.

Update

Der Bug wurde mit dem Aprilpatchday behoben, mit Version 1703 (Build 7967.2082) kann man die Indizierung wieder einschalten.
Ob das Update installiert ist, kann man ganz leicht prüfen:

  • Outlook öffnen
  • Datei (links oben im Eck)
  • Office-Konto

Alte Meldung:

Nach dem Aktualisierungen aus März 2017 funktioniert die Suchfunktion innerhalb Outlooks nicht mehr wie gewohnt.

Problem

Egal nach was gesucht wird, es gibt generell keine Suchergebnisse.
Das Problem hängt mit dem Indizierungsdienst zusammen, dieser analysiert Textelemente und kann somit sehr schnell
entsprechende Suchergebnisse anzeigen. Da dies eine Windowskomponente ist, greift sie auch auf Outlook zu und
indiziert die vorhandenen E-Mails, Kontakte und Co.

Update 2017-05-15: Neue Varianten im Umlauf

Die Schadsoftware wurde weiterentwickelt und kommt nun ohne die Notfalldomain aus.
Somit kann sich die Software weiter verbreiten. In den Medien wird das Thema wieder aufgekocht,
leider zu allgemein "Microsoft"-Systeme sind betroffen, die wichtigen Zusätze, dass es nur veraltete
Systeme und somit längst nicht mehr unterstützte Systeme betrifft fehlt dabei.

Karte mit visualisierter Verbreitung

Wie rasant sich eine solche Schadsoftware auf der Welt verbreitet hat die New York Times schön in
einer animierten Karte dargestellt:
20170515 wannacry map
Ein Klick auf die Grafik führt direkt zum Artikel inkl. der Animation in den ersten Stunden nach
der ersten Verbreitung der Software.

Bisherige Meldung

Gestern wurde die Welt aufgeschreckt!

Eine Malware infiziert alte Microsoft-Systeme und dies sehr erfolgreich. Betroffen sind:

  • Windows XP
  • Windows 8 (nicht 8.1)
  • Server 2003

Wer bis 2015 die App Wunderlist von 6Wunderkinder genutzt hat, wird mitbekommen haben,
dass Microsoft das aufstrebende Unternehmen damals gekauft hat.
Leider war es bislang sehr ruhig um die einstmals sehr erfolgreiche App, nun scheint die
Übernahme allerdings erste Früchte zu tragen und Microsoft veröffentlicht eine neue App
als inoffiziellen Nachfolger.

20170508 ms to do

Damit steht der Beginn einer universellen App für eine Vielzahl an Geräten zur Verfügung,
womit man seine Aufgabenlisten überall synchron halten kann.
Zukünftig soll zudem eine Verzahnung mit Microsoft Office, allem voran Outlook, angeboten werden.

Wer zurzeit noch Listen in Wunderlist pflegt, kann diese als einfachen Import in die neue App übernehmen.

Wie und wo kann man die Anwendung nutzen?

Würde ich Klicks zählen müssen, gehörte hier wohl folgende Überschrift hin:

Windows 10 Mobile ist tot

Warum?
Weil Microsoft in manchen Augen genau dies in den letzten Monaten so erscheinen ließ.

Was wird also passieren?

Am 25. April wird das Creators Update für Windows 10 Mobile - Geräte ausgerollt.
Leider wird es dieses wohl nur noch für die aktuelleren Smartphones geben, zumindest offiziell.

Lediglich 13 Smartphones bekommen die Aktualisierung, die Geräte der x3x-Reihe fallen vollständig raus:

  1. HP Elite x3
  2. Microsoft Lumia 550
  3. Microsoft Lumia 640
  4. Microsoft Lumia 640XL
  5. Microsoft Lumia 650
  6. Microsoft Lumia 950
  7. Microsoft Lumia 950 XL
  8. Alcatel IDOL 4S
  9. Alcatel OneTouch Fierce XL
  10. SoftBank 503LV
  11. VAIO Phone Biz
  12. MouseComputer MADOSMA Q601
  13. Trinity NuAns NEO

Dies ist äußerst schade, da sich technisch eigentlich nichts zwischen bspw. 730 und 640 getan hat.
Microsoft begründet dies mit:

Wie im Januar schon mal kurz erwähnt: Windows Vista & 7
wird in diesem Monat das Ende von Microsoft Windows Vista eingeläutet.

Zukünftig gibt es für dieses System, welches am Markt keine wirkliche Relevanz mehr hat,
keine Sicherheitsupdates mehr. Windows Vista wurde am 30. Januar 2007 veröffentlicht
und fand nie den großen Anklang.
Zu Beginn von der Presse "runtergeputzt" und von den Benutzern als Betriebssystem abgestempelt,
welches für ein wenig Optik deutlich mehr Leistung benötigt, was somit niemand braucht.

Microsoft hat dies 2009 mit Windows 7 korrigiert, allerdings basiert Windows 7 sehr deutlich auf Vista.

Kurz um, wer noch Vista nutzt, der sollte künftig den Internetstecker ziehen und sich nach einer
Alternative umsehen.

Nachdem die Installationsdateien vor einigen Tagen im Netz aufgetaucht waren und man theoretisch
über ein Upgradeprogramm schon die Version 1703 hätte installieren können, ist nun der offizielle Fahrplan bekannt.

Ab dem 05. April 2017 wird das Upgrade über einen Assistenten zur Verfügung stehen, ab dem 11. April wird es
dann per WindowsUpdate ausgerollt. Zuerst bekommen es dann die Geräte, welche seitens Microsoft vorab
getestet werden konnten (die hauseigene Surfacereihe und Fertigsysteme wie bspw. Notebooks).
Microsoft wird weiterhin Erfahrungen mit dem Upgradeprozess sammeln und die Aktualisierung innerhalb von
4 Monaten an alle Systeme verteilen.

Mein installiertes Testsystem, welches ich über eine der Installationsdatenträger schon mal vorsorglich installiert
hatte, hat mittlerweile schon Patchlevel 11 bekommen (Build 15063.11), somit ist es die finale Version.

Die Windows 10 Mobil Variante soll am 25.04. ausgerollt werden.

Für alle Details zur PC-Variante bitte weiterlesen:

Bis vor einigen Jahren war Microsoft mit Windows bei PCs & Notebooks die absolute Spitze und niemand wäre auf
die Idee gekommen, dass sich dies als bald ändern würde.

Spätestens seit den Smartphones und den Tablets weiß man jedoch, dass Microsoft diesen Trend vollkommen
verschlafen hat. Bei den Endbenutzern sieht es nun zum ersten Mal so aus als hätte Android Windows vom Thron gestoßen.

20170403 stats andoid

Quelle: StatCounter

Leider lässt man offen welche Systeme in der Statistik enthalten sind, dennoch ist der Trend eindeutig.
Mobil ist Zukunft und Mobil ist zur Zeit Android - auch Apple hat da nichts entgegen zu setzen.

Microsoft befindet sich zur Zeit in einer Trendwende, Mitte des Jahres wird man eine Windows 10 Version für ARM
vorstellen. Das sind die Prozessoren, welche in Smartphones verbaut sind. Bisher sind dort leider alle Anstrengungen
in der schieren Geräteauswahl von Android untergegangen.

Anders sieht es aus einer anderen Betrachtungsecke aus, so führt Steam als größte Spiele-Plattform eine hauseigene
Statistik. Die dort aktuellen Zahlen zeigen ein ganz deutliches Bild:

  • 51,2 % Windows 10
    • 01,05 % 32 Bit - Version
    • 50,15 % 64 Bit - Version
  • 34,74 % Windows 7 (-2 % Monat für Monat)
  • 07,94 % Windows 8.1
  • ~1 % jeweils für Windows 8 & XP
  • 0,10 % nutzen noch Vista

Ganz abgeschlagen kommen die Systeme der Konkurrenz, auch wenn Steam mittlerweile viel dran setzt das hauseigene
SteamOS auf Linuxbasis zu fördern laufen Apple und Linux eher unter fernen liefen:

  • 3,11 % für alle Mac OS X Versionen von Apple
  • 0,77 % für alle Linux-Distributionen

Quelle: Steam

ToWa
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