Würde ich Klicks zählen müssen, gehörte hier wohl folgende Überschrift hin:

Windows 10 Mobile ist tot

Warum?
Weil Microsoft in manchen Augen genau dies in den letzten Monaten so erscheinen ließ.

Was wird also passieren?

Am 25. April wird das Creators Update für Windows 10 Mobile - Geräte ausgerollt.
Leider wird es dieses wohl nur noch für die aktuelleren Smartphones geben, zumindest offiziell.

Lediglich 13 Smartphones bekommen die Aktualisierung, die Geräte der x3x-Reihe fallen vollständig raus:

  1. HP Elite x3
  2. Microsoft Lumia 550
  3. Microsoft Lumia 640
  4. Microsoft Lumia 640XL
  5. Microsoft Lumia 650
  6. Microsoft Lumia 950
  7. Microsoft Lumia 950 XL
  8. Alcatel IDOL 4S
  9. Alcatel OneTouch Fierce XL
  10. SoftBank 503LV
  11. VAIO Phone Biz
  12. MouseComputer MADOSMA Q601
  13. Trinity NuAns NEO

Dies ist äußerst schade, da sich technisch eigentlich nichts zwischen bspw. 730 und 640 getan hat.
Microsoft begründet dies mit:

Wie im Januar schon mal kurz erwähnt: Windows Vista & 7
wird in diesem Monat das Ende von Microsoft Windows Vista eingeläutet.

Zukünftig gibt es für dieses System, welches am Markt keine wirkliche Relevanz mehr hat,
keine Sicherheitsupdates mehr. Windows Vista wurde am 30. Januar 2007 veröffentlicht
und fand nie den großen Anklang.
Zu Beginn von der Presse "runtergeputzt" und von den Benutzern als Betriebssystem abgestempelt,
welches für ein wenig Optik deutlich mehr Leistung benötigt, was somit niemand braucht.

Microsoft hat dies 2009 mit Windows 7 korrigiert, allerdings basiert Windows 7 sehr deutlich auf Vista.

Kurz um, wer noch Vista nutzt, der sollte künftig den Internetstecker ziehen und sich nach einer
Alternative umsehen.

Egal wo man hinhört oder hinschaut, ob im Radio oder Fernsehen, überall wird davon gesprochen,
dass DVB-T zum Monatsende ausläuft und man sich möglichst ein neues Empfangsgerät kaufen sollte.
Ansonsten sitzt man bald nur noch "im Dunkeln".

DVB-T wird durch DVB-T2 abgelöst und wird damit digital.

Doch wen betrifft dies wirklich?

Nach meiner Einschätzung ist die Situation nicht so dramatisch wie dargestellt.
Der DVB-T Standard wird lediglich in Ballungsräumen häufiger genutzt, dazu zählen bspw. Bremen,
Berlin oder Hamburg. Je ländlicher die Region, destio weniger aktive DVB-T Anschlüsse.

Deutschlandweit liegt DVB-T zurzeit bei einem Anteil von ~11%!

Dies ist zwar deutlich mehr als der aktive Anteil von IPTV-Anschlüssen (Fernsehen via Internet),
dennoch verschwindend gering im Vergleich zu Kabel- oder Satellitenanschlüssen.

Die drei großen Standards:

  • DVB-C = Kabel
    Der digitale C2-Standard wurde auch hier schon im Jahre 2010 festgelegt, allerdings ist dieser bis
    heute kaum im Einsatz, da sich die HD-Inhalte bei Kabel auch analog übertragen lassen.
  • DVB-S(2) = Satellit
    DVB-S wurde im April 2012 abgeschaltet, seitdem läuft hier alles digital (S2).
  • DVB-T(2) = Terrestrik, also Antenne
    Die Empfangsgeräte besitzen meist eine externe Aufstellantenne.
    DVB-T wird somit im März 2017 abgeschaltet.

Zum aktuellen Patchday im März wurde noch ein kleines Update nachgeschoben.
Mit KB3150513 wurde eine Hinweismeldung auf das kommende Creators Update hinzugefügt:

CreatorNotice

Aktuell gibt es dort definitv nichts zu tun.
Der Hinweis besagt nur, dass man sich zur Insider Preview anmelden darf, was auf produktiven
Systemen definitiv vermieden werden sollte!

Eine weiterführende Verlinkung geht zu einer Seite wo einige neue Funktionen aufgeführt sind:
https://www.microsoft.com/de-de/windows/upcoming-features

Da sich das Update leider nicht einfach so deaktivieren lässt, kann der Hinweis einfach ignoriert werden.

Gestern Abend wurden die neusten Sicherheitsupdates für Vista, 7, 8.1 und 10 veröffentlicht.
Pünktlich um 19 Uhr startete die Verteilung der umfangreichen Aktualisierungen. Die Patches bringen
lange Releasenotes mit sich, da der im Februar ausgefallene Patchday nun auch enthalten ist.

Die aktuellen Versionen von Win 10 schlüsseln sich nach der Installation wie folgt auf:

  • Windows 10 (Version 1607)
    • 14393.953
  • Windows 10 (Version 1511)
    • 10586.839
  • Windows 10 (Version 1507)
    • 10240.17319
    • Achtung!
      Im Mai 2017 wird der Support für diese Version eingestellt.
Information:
Ob das aktuellste Build schon installiert wurde kann man ganz leicht feststellen.
Drücken Sie einfach die Windowstaste auf der Tastatur und tippen Folgendes
ein: "winver", abschließend bestätigen Sie mit der Entertaste.
Alternativ können Sie auch diese Datei downloaden und ausführen: winver.bat
 
Bei Windows Vista & 7 gilt nach wie vor der Hinweis darauf zu achten, dass die Updates korrekt
durchgeführt werden! Siehe Information vom 14.01.2017!
 
Nachtrag
Am späteren Abend wurde nun auch die vermutlich letzte Vorschauversion zur neuen
Windows 10 Version (1703) veröffentlich. Die letzten Versionen boten hauptsächlich Fehlerbereinigungen,
dadurch ist davon auszugehen, dass die Fertigstellung im März endet und die Verteilung pünktlich zum
Patchday im April beginnen kann.

Wer sich schon gefragt hat, warum es keine Updates im Februar gab und gibt:

  • Microsoft hat den Patchday auf März verschoben.

Der genaue Grund ist nicht bekannt, Schuld ist wohl ein zu spät bekannt gewordenes
Problem mit den neuen Patches, wodurch die Veröffentlichung verschoben wurde.

Einen faden Beigeschmack hat das allerdings, denn so bleiben die neusten Sicherheitslücken
für 4 Wochen bestehen. Was bei Windows nicht zwangsläufig heißt, dass diese öffentlich
bekannt sind, aber davon ist auch der in Windows 8 & 10 integrierte Flashplayer involviert,
für den Adobe pünktlich zum 14.02. die aktuellen Patches bereitgestellt hat.

Update!
Seit gestern Abend wird zumindest die dramatischste Schwachstelle behoben, der Adobe FlashPlayer.
Microsoft hat dessen Verteilung nun 1 Woche nach Veröffentlichung durch Adobe selbst per Windowsupdate begonnen.

Eine neue Telefonbetrugsmasche macht auf sich aufmerksam.
Ursprünglich aus Nordamerika stammend, mittlerweile auch in Europa angekommen.

Die Anrufer spielen Kommunikationsprobleme vor, als ob diese Sie nicht hören können
und fragen dann: "Können Sie mich hören?"

Normalerweise antwortet man hier mit "Ja" und genau das ist gewollt.
Im weiteren Gespräch soll Ihnen etwas am Telefon verkauft werden, später wird das
Gespräch dann digital geschnitten und zusammengebaut, so als ob Sie auf das Angebot
mit "Ja" geantwortet haben.
Dies genügt um Forderungen zu stellen und diese ggfls. auch per Inkasso eintreiben zu lassen.

Vorsicht!
Es sind natürlich auch alle anderen Fragen möglich, auf die Sie mit einem einfachen "Ja"
antworten könnten und genau das kann gegen Sie verwendet werden.

Beenden oder unterbrechen Sie das Gespräch also einfach, zudem wird dazu geraten ggfls.
Anzeige zu erstatten und dabei Datum und Uhrzeit der Anrufe sowie die angezeigte Rufnummer zu nennen.

Schade Intel, die Idee war gut, die Qualität scheint es nicht zu sein.
Im Jahr 2013 hat Intel die "Atom C2000" Prozessoren aufgelegt, welche in verschiedenen
Systemen zum Einsatz kommen. So sind diese speziell für den Markt der Telekommunikation
und für Server ausgelegt worden und vor allem auf Sparsamkeit getrimmt.

Eine Fußnote, also keine direkte, öffentliche Kommunikation, in den aktuellen Quartalszahlen
von Intel weist auf ein Problem mit genau diesen Prozessoren hin!

20170208 intel atom c2000

Bedeutet, dass betroffene Systeme nicht mehr starten und nur ein Austausch der Prozessoreinheit
die Funktion wiederherstellt. Dies funktioniert bei den Atomprozessoren der C2000-Serie nur
in Verbindung mit dem Tausch des Mainboards, alternativ benötigt man dafür spezielle Lötumgebungen.

Der Effekt tritt zudem nicht sofort ein, ist aber schon seit 18 Monaten am Markt präsent,
leider auch in verschiedenen NAS-Systemen der Firma Synology.

Intel arbeitet derweil an einem Fix für dieses Problem, da es sich aber softwaretechnisch nicht
lösen lässt, ist dafür dennoch der Hardwareaustausch fällig.
Viel schlimmer ist aber, dass alle bisher und aktuell getauschten Systeme über kurz oder lang
den identischen Effekt aufweisen werden.

HP hat ein Akkuproblem an einigen Notebookserien nachvollzogen, in dem es unter Umständen zu
einer Überhitzung und einem Brand des Akkus kommen kann. Daher werden alle Kunden gebeten, 
die Seriennummer des Akkus zu überprüfen.
Dies betrifft folgende Notebookserien:

  • HP
  • Compaq
  • HP ProBook
  • HP ENVY
  • Compaq Persario
  • HP Pavilion

Dies betrifft Geräte, welche zwischen März 2013 und Oktober 2016 verkauft wurden.
HP betont dabei den freiwilligen Rückruf und Austausch der Akkus, es gibt keinen gesetzlich
vorgeschriebenen Rückruf.

Die Kunden werden angehalten den Akku des Notebooks herauszunehmen und auf folgende
Seriennummern zu prüfen:

  • 6BZLU......
  • 6CGFK......
  • 6CGFQ......
  • 6CZMB......
  • 6DEMA......
  • 6DEMH......
  • 6DGAL......
  • 6EBVA......

Zu finden ist die Seriennummer wie folgt:

20170125 akku

(anklicken zum Vergrößern)

Betroffene Kunden können sich direkt an HP wenden: Austauschprogramm Akku HP

 

Ich traute meinen Ohren kaum, als ich von einem verstörten Kunden angerufen wurde.
Dieser hatte angeblich zuvor ein Anruf eines Mitarbeiters von Microsoft erhalten und
wurde darauf hingewiesen, dass sein PC virenverseucht wäre und man dagegen etwas
unternehmen müsse.
Natürlich direkt am Telefon per Fernwartung.

Zum Glück siegte die Skepsis, das Gespräch wurde vertagt und ich dazu konsultiert.
Microsoft wird sicherlich niemanden kontaktieren, da Microsoft nie direkt an den
Endkunden herantritt.

Gehört hatte ich von diesen Dingen schon, Leute die anrufen und sich als Mitarbeiter
großer Firmen ausgeben, um dann Zugriff auf die Systeme zu bekommen,
Programme installieren um bspw. Überweisungen zu manipulieren.

Ein Hinweis zu solchen Fällen lässt sich auch bei Kreditinstituten finden, hier
ein Beispiel der .comdirect:
20170124 com hinweis

Auch wenn Windows 7 nach wie vor die weltweite Nummer 1 ist, so sollte man
langsam aber sicher daran denken, dass am 14. Januar 2020 das Ende droht.
Dies bezieht sich rein auf Sicherheitsaktualisierungen, Featureanpassungen
(bspw. für neue Prozessorgenerationen) gibt es schon heute nicht mehr.

Dies bedeutet, dass im Januar 2020 zum letzten Mal Sicherheitspatches für
Windows 7 veröffentlicht werden!

Achtung!

Wer aktuell Probleme mit dem Windowsupdate unter Windows 7 hat:

  • Patches werden nicht gefunden (System sucht und sucht)
  • Patches wurden zuletzt vor einigen Monaten installiert

kann sich vertrauensvoll an mich wenden.

Bitte zur Kenntnis nehmen, dass Windows Vista im April 2017 zum letzten
Mal aktualisiert wird und anschließend potentiell angreifbar ist.

ToWa
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