Da war Windows mal wieder in aller Munde, auch die "alten" Medien berichteten über große Probleme mit der
neuen Windows 10 Version von Anfang Oktober und warnten davor diese Version zu installieren.

Warum?
Nachdem das Upgrade veröffentlicht wurde kamen vereinzelt Berichte über verlorene Daten auf.
Dies ist natürlich fatal, wenn persönliche Dokumente, Bilder und Co. durch ein Upgrade verloren gehen...

Gestern, zum regulären Patchday, hat Microsoft das Problem näher erläutert: Blog Windows

Das Problem betrifft somit all jene, die ihre persönlichen Ordner nicht im Standardpfad aufbewahren,
sondern den Ablageort verlegt haben. Die Besonderheit dabei, nur wenn die Daten nicht zum neuen Ort 
verschoben oder kopiert wurden, sondern im alten Verzeichnis verweilen, sind diese nach dem Upgrade weg.

Meine persönliche Meinung dazu:
Alles halb so wild und früh genug entdeckt.
Die Veröffentlichung der Version 1809 Anfang Oktober war nur für kundige und voreilige Anwender zu erreichen,
eine vollautomatische Installation erfolgte noch nicht.
All jene, die auf den neuen Zug aufspringen wollten, sollten sich darüber im Klaren gewesen sein, dass es
trotz des
seit Jahren vorhandenen Insiderprogramms zu unvorhergesehenen Eventualitäten kommen konnte.
Wer also ein Upgrade manuell anstößt sollte ein wenig Ahnung mitbringen und zumindest alles wichtige
zuvor gesichert haben.

Soweit kann ich sagen, die 1809 ist eine bislang schöne Version geworden, läuft stabil und schnell.

Die Jahreswende 2017/2018 wurde mit einer Kernschmelze gefeiert und Gespenster machten sich ebenso breit.

Es geht um Meltdown & Spectre, zwei Sicherheitslücken die alle Prozessorhersteller erzittern lässt.
Meine Beitrag dazu erfolgt nun etwas verspätet, soll aber allgemein über ein paar Dinge aufklären,
dem Endanwender bleibt nämlich recht wenig übrig was er selbst gegen diese Lücken unternehmen kann.

Betroffen sind grundsätzlich alle Hersteller von Prozessoren (Intel, AMD, ARM, Apple, Qualcomm, MediaTek und Co.),
dabei ist es vollkommen gleich wo mit diesen Prozessoren gerechnet wird (Rechenzentren, PC, Mac, Smartphone, etc.).

Den Anfang des Chaos machte die Sicherheitslücke namens "Meltdown", wer eine Intel-CPU besitzt (in PCs & Macs 
ist dies die breite Masse, denn AMD spielt erst wieder seit Mitte des letzten Jahres eine größere Rolle), der sollte hier
hellhörig werden.
Meltdown (Variant 3) ist vergleichsweise einfach auszunutzen und stellt daher das größte Sicherheitsrisiko dar.
meltdown
Bild: Google

Kurz drauf folgte die Ankündigung von Spectre (Variant 1 + 2), das Sicherheitsrisiko hier ist nicht ganz so groß aber
generell vorhanden und betrifft alle.
spectre
Bild: Google

Wie kritisch die Angelegenheit mit den Sicherheitslücken war und ist,

Update 3 - 2017-06-21

Mit dem Patchday für Juni wurde das Problem wieder behoben, sollte dennoch klemmen hilft es den Index neu erstellen zu lassen.
Dazu wie in der Fehlerbehebung geschrieben in die Indexoptionen, dort dann über "Erweitert" den Knopf "Neu erstellen" nutzen. :)

Update 2 - 2017-05-28

Lang hat es nicht gedauert, das Indizierungsproblem ist wieder da.
Mit Version 1703 (Build 8067.2115) funktioniert die Suche erneut nicht. Der Workaround s.u. muss erneut angewendet werden.

Zudem gibt es seit einigen Wochen ein Problem mit der Navigationsleiste in Outlook, hier kann es passieren, dass die Ordnernamen
verschwinden und erst beim Überfahren mit der Maus wieder sichtbar werden. Alternativ hilft dabei ein Neustart von Outlook.

Die Probleme sind nicht gravierend, aber sehr nervig, hoffen wir mal, dass Microsoft künftig wieder mehr Zeit in die Qualitätskontrolle steckt
und vor allem bereits behobene Fehler nicht erneut einbaut.

Update

Der Bug wurde mit dem Aprilpatchday behoben, mit Version 1703 (Build 7967.2082) kann man die Indizierung wieder einschalten.
Ob das Update installiert ist, kann man ganz leicht prüfen:

  • Outlook öffnen
  • Datei (links oben im Eck)
  • Office-Konto

Alte Meldung:

Nach dem Aktualisierungen aus März 2017 funktioniert die Suchfunktion innerhalb Outlooks nicht mehr wie gewohnt.

Problem

Egal nach was gesucht wird, es gibt generell keine Suchergebnisse.
Das Problem hängt mit dem Indizierungsdienst zusammen, dieser analysiert Textelemente und kann somit sehr schnell
entsprechende Suchergebnisse anzeigen. Da dies eine Windowskomponente ist, greift sie auch auf Outlook zu und
indiziert die vorhandenen E-Mails, Kontakte und Co.

Update

Der Bug wurde mit dem Aprilpatchday behoben!

Alte Meldung:

In Windows 10 Mobile hat sich ein Bug eingeschlichen.
Zur Zeit ist es möglich mit ein paar Kniffen auf das Fotoalbum zuzugreifen,
auch wenn das Smartphone gesperrt ist.

Der Bug ist bereits bekannt, wurde allerdings am letzten Patchday nicht behoben.
Da Microsoft fieberhaft an der Fertigstellung des Creator Updates (Redstone 2) arbeitet
und der Bug dort schon jetzt nicht mehr existiert, kann man davon ausgehen, dass ein
Fix erst mit der Veröffentlichung der neuen Windows 10 Mobile Version erfolgt.

Wer bis dahin auf Nummer sicher gehen will, der sollte die Kamera im Sperrbildschirm deaktiveren.

Wie das geht und man das temporär behebt könnt ihr hier erfahren...

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